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Der Waschlabben

Gutes schönes Deutschland

Gutes schönes Deutschland, entschuldigendes Land: Wir haben den Nazis vergeben und nun auch den Nachfolgern der einen Diktatur - diesen verschlafenen Ost-Stalinisten. Nur den Protestetanten nicht, die bleiben ein Ärgernis. So werden auch Rentenregelungen gelöst, Opfer ist Opfer, wer pseudo-klug regiert, geschwätzt, gesabbelt hat in dieser dunkleren Zeit, der bekommt sein Geld. Fahnen-, Republikflucht, Mauertot, Bautzen, Meinungsmut zählt nichts mehr in einer aufgeräumten Welt des deutschen Sommermärchens 2007.

Was ist ein kleiner „Bürgerechtlechter“ der 70.000 vom 9. Oktober 1989, der einzig siegreichen deutschen Revolution, im Gegensatz zu diesen Spinnern der RAF! Was kann „Der“ sich heute wehren gegen aufkommende undemokratische Verhältnisse in seinem Heimatland?

Diese alte, sicher berechtigte, Alt-Nazi Diskussion des Westens scheinen mir überholt. Wir sollten uns heute viel mehr auf die zweite Diktatur und ihren Nachfolgen in Deutschland konzentrieren. Absurde Folgen wären sonst vermeintlich.

Da bekommen zwar vom starren deutschen akademischen Verständnis irgendwelche Leute höchste Pensionen, obwohl sie ein Leben lang gegen ein demokratisches Deutschland Vorlesungen hielten, Generationen von Studenten (damit das elitäre Verständnis) verhetzt haben. Diese Leute ließen dann auch in meiner Heimatstadt Leipzig eine Unikirche sprengen, Ernst Bloch und so viele ins Exil treiben, Erich Loest in den Knast bringen. Solche Leute kassieren heute…

Und kassieren wollen diese Parteischüler heute noch. Schnell hat man sich an die einst so verfemten bürgerlichen Gesetze gewöhnt. Egal ob es um Firmen, Grundstücke oder Finanzprojekte geht - man ist und war ja schließlich schon immer da und geht mit dem alten kaputten ja so selbstverständlichen Sozialismus über Leichen.

Der gefährdete Rest hat sich beizeiten abgesetzt, die Gefahr einer persönlichen Bloßstellung, besser Enttarnung, wäre zu peinlich, zu unchick gewesen. Inzwischen haben tausende Einblick in ihre Stasi-Akten erhalten - ich auch. In Kombination, da nicht alles offen ist, kommen wir zu eindeutigen Erschütternissen.

Eine der größten Erkenntnisse liegt am Bodensee. Dahin hat sich eine ehemalige Mitarbeiterin abgesetzt, welcher ich unter dem Druck der damaligen Zeitverhältnisse und ihrer MfS-SED Zugehörigkeit die Vaterschaft über ein Kind anerkennen musste. Ihr staats- und parteinahes Dasein zu dieser Diktatur lies nichts anderes zu. Zwang! Viel zu viel wusste sie von mir, von uns, von oppositionellen Gruppen. Gott sei Dank, zu spät um uns alle in den Knast zu bringen - Leipzig kam.

Seitdem sind mir jegwelche Informationen über den vermeintlichen Sohn verwehrt. Die Mutter wohnhaft im weiten verzeihlichen (Hauptsache angepasst: katholischem) Baden-Württemberg lebt nicht schlecht vom regelmäßigen gezahlten Unterhalt, und spekuliert wahrscheinlich ein Leben lang darauf. Aber sie bleibt nicht inaktiv: Aus dieser vermeintlich sicheren Ecke Deutschlands entwickelt sich nun eine Unverschämtheit. Geldforderungen nehmen zu - für ein Kind was kein Mensch seiner Heimat kennt.

Vor ein paar Jahren wurde ich unverschuldet arbeitslos und habe weiterhin meinen selbstverpflichtenten Unterhalt laut Vaterschaftserklärung in der (glücklicherweise) untergegangen „D.D.R.“ überwiesen. Der hatte inzwischen das Niveau von 265 Euro. Für ein Kind was man gar nicht kennt…

Da bist du arbeitslos, hast alles drauf, bist hochqualifiziert, aber keinen Job. Darbst rum, bewirbst dich unendlich, keiner will Dich, meistens bist du zu alt. Und da hast du so 'ne unmenschliche Frau noch am Hals, welche alles haben will, aber dir nicht sagen will, wie es dem „Objekt ihrer Geldbeschaffung“ geht.

Nun bin ich seit fast zwei Jahren in fester Anstellung, habe vorher, wie heute alles was über dem gesetzlichen Selbstbehalt, an diese Frau am Bodensee überwiesen. Wollte jetzt den Schlussstrich und frug über meine Anwältin nach der eventuellen Restssumme nach, zumal der Betreffende die Volljährigkeit, mit seinem Ausbildungsentgeld auch eine besser Entgeldung als ich heute, lange erreicht hat. Dafür gibt es nun wahrlich kein Unterhaltsrecht. Wer mehr will hat es auch in allen familiären Banden verwirkt. Unverschmäntheit kommt meist aus diktatorischen (3. Reich/“D.D.R.“) Erziehungen.

Da gibt es noch den Anwalt der Gegenseite. Er nebst Mandantin verlangt im aktuellem Schreiben für diese Genossin eine unglaubliche Summe von 10.360 Euro zum Freikauf.

Dessen Logik ist simple - man hat einen Titel. So war ich ja laut Urteil freiwillig schuld an Arbeitslosigkeit und Hartz IV. Prima wenn das Schule macht. Wenn man sich überlegt, dass ich in dieser schweren Zeit immer, wenn nicht in der Traumhöhe, Unterhalt gezahlt habe und nun pro Monat im Schnitt 350 Euro Nachzahlung (für ca. 3 Jahre Probleme) leisten darf… wo sind wir hier!!!

Toleranz wäre mein Vorschlag, Klassenkampf kommt von der Gegenseite, und der geht im Verständnis der Parteischüler bis zum bitteren Ende. Was, wenn nicht eh schon gut vorbehandelt, sollen dann die jungen Menschen aufgewachsen in dieser „Fabrik“ denken…

Was sollen dann die Kinder zukünftig sagen, welche dann in einer „von der Leyen“ Familien aufwachsen, ehelich, der oder die Eltern werden arbeitslos. Dürfen die ihre, leider sozial berechtigte Einschränkung in der Familie, sich irgendwann finanziell im Nachhinein zurückfordern. Wo ist in Deutschland der vom Grundgesetz gewahrte Gleichheitsgrundsatz. Werden zeitweilig beschränkte Einschnitte innerhalb der Familie dann durch „Nachzahlungen“ bzw. „Kühlschrankfüllungen“ aufgefüllt??

Ist ein durch die willkürliche Mutter entfremdentes Kind mehr wert als ein in der Familie großgewordenes Kind? Oder ist es in diesem Deutschland einer Mutter möglich durch ein Kind Geld zu machen? Ohne das Familie, Ausbildung, Staat, seine Herkunft, sondern nur das Geld interessiert!

Mit dem Beispiel der Frau vom Bodensee treibt man nicht nur mich, sondern auch Millionen junger Männer in die Resignation der Nichtväterlichkeit.

Kind hat Vater und Mutter. Dabei ist es von keinem Elternteil wechselbar und ersetzbar. Vielleicht sollten da Sozialforscher mal anfangen.

Eigentlich habe ich die Welt verstanden, erlebt und gefressen. Eventuell kann sie mir nun mal Ursula von der Leyen erklären…

Thomas

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